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Webdesign

Mein erster Webauftritt 1998 – das Internet für jedermann bestand gerade erst seit fünf Jahren – war eine kleine Baukasten-Homepage bei AOL.

Heute gestalte ich Webseiten mit markantem, zum Inhalt passenden Design nach dem Leitsatz „Form follows Function“. Erfolgreiche Webauftritte haben ein klares inhaltliches und gestalterisches Konzept; egal ob als Plattform für die geschäftliche oder private Kommunikation: Die Informationen und Inhalte sollten aktuell und präzise sein, das Design muss eine übersichtliche Benutzerführung, schnelle Ladezeiten, gute Auffindbarkeit in den Suchmaschinen und einfache Webseitenpflege gewährleisten. Kurz: Auf überflüssiges Brimborium wird verzichtet.

Seit seinem Start 1993 ist das Internet für jedermann zum Katalysator und Motor der Digitalen Revolution geworden. Es hat das Informations-, Kommunikations- und Konsumverhalten weltweit verändert. Ein Grund, hier seine Geschichte in aller Kürze zu erzählen.

Schon ab 1969 wurden Rechner an Universitäten und Forschungseinrichtungen miteinander verbunden, zunächst in den USA, später auf der ganzen Welt. Um die knappen Rechenkapazitäten der teuren Großrechner sinnvoll zu nutzen, startete das US-Verteidungsministerium das Projekt ARPANET. 1973 wurde von Robert E. Kahn und Vinton G. Cerf ein grundlegendes Modell entwickelt, mit dem die Unterschiede zwischen physischen Netzwerken durch die Einführung einer Abstraktionsschicht in Form des Internet Protocol (IP) ausgeglichen werden konnten. An der Stanford University in Kalifornien wurde hieraus das TCP/IP (Transmission Control Protocol/Internet Protocol) entwickelt.

Seit Anfang 1983 wurden die bis dahin benutzten ARPANET-Protokolle auf TCP/IP umgestellt; parallel dazu begann sich der Begriff "Internet" durchzusetzen, zusammengesetzt aus dem Präfix "inter"/"zwischen" und dem Substantiv "network"/"Netz, Netzwerk" zu "Interconnected Networks"  kurz "Internet" etwa "Zusammengeschaltete Netzwerke". TCP/IP stand lange Zeit in Konkurrenz zu Protokollen wie IPX/SPX (Novell), AppleTalk (Apple Computer) oder NetBEUI (Microsoft Windows). In den 1980er Jahren, als sich das Internet bereits etablierte, wurde TCP/IP zum Standardprotokoll, da es universell und unabhängig unter allen gängigen Betriebssystemen und für nahezu jede denkbare Vernetzung einsetzbar ist. 1990 beschloss die National Science Foundation (NSF) der Regierung der USA, das Internet über die Universitäten hinaus öffentlich und damit auch für die kommerzielle Nutzung zugänglich zu machen. 1993 ist das Geburtsjahr des Internets als Medium für jedermann: durch die Veröffentlichung und Verfügbarkeit des ersten grafikfähigen Webbrowsers NCSA Mosaic konnten erstmals auch Privatpersonen per kostenlosem Download auf die Inhalte des Internets zugreifen. Durch die hiermit verbundene Nachfrage entstand ein schnell wachsendes kommerzielles Informationsangebot, das anfangs dem der Printmedien noch sehr ähnlich war.

Seither entwickeln sich vielfältige interaktive Anwendungen, wie z. B. Online-Shopping oder Internet-Banking, die vor allem dem Verkauf von Produkten und Dienstleistungen dienen. Demgegenüber stellen soziale Netzwerke aller Art, wie z. B. E-Learning oder Tauschbörsen o.ä. eine Nutzung des Internets dar, bei der die Beteiligung der Nutzer und die Generierung weiterer Zusatznutzen im Vordergrund stehen. Die in sozio-technischer Hinsicht veränderte interaktive Nutzung des Internets wird mit dem Begriff "web 2.0" bezeichnet.