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von Delft

Seit Anfang der 2000er Jahre forsche ich zur Familie von Delft, die ab Mitte des 17. Jahrhunderts im Mülheim/Ruhr nachgewiesen ist. Heute verfüge ich über mehr als 1.500 Datensätze zu den Nachfahren der Spitzenahnen, die über einen Zeitraum von ca. 60 Jahren geboren worden sind. Auch wenn sie niemals alle  Geschwister sein können, werden sie als Kinder eines fiktiven "Stammvater von Delft" dargestellt, um so sämtliche Familienzweige in einer Datenbank darstellen zu können. Deshalb weise ich ausdrücklich darauf hin, dass zur verwandtschaftlichen Beziehung zwischen den Spitzenahnen keinerlei Erkenntnisse vorliegen.

Die bisher auf meinem eigenen Webspace liegende Datenbank von Delft habe ich jetzt wie zuvor meine anderen genealogischen Datenbanken zu GEDBAS migriert. Das vom Verein für Computergenealogie in Deutschland gehostete Portal zur Veröffentlichung genealogischer Datenbanken erfreut sich großer Bekanntheit. Seine leicht verständliche Menüführung sorgt dafür, dass sich jeder Nutzer sofort zurechtfindet. Zugleich liefert es bei jeder Datenbankabfrage dem Suchenden einen Überblick, wer zu einer bestimmten Familie forscht. Dadurch steigen die Chancen, Kontakte zu Genealogen mit gleichen Forschungsinteressen zu finden. Über den Menüpunkt <Nachkommenliste> in der Auswahlleiste kann auch weiterhin eine Listenübersicht im .pdf Format heruntergeladen werden.

Trotz aller Sorgfalt kann ich keine Garantie für die Richtigkeit der Daten übernehmen. Gleichzeitig bitte ich um Verständnis, dass meiner GEDBAS-Datenbank zur Familie von Delft keine Details mehr zu den Biographien und Quellen mehr genannt werden. Das zunehmende Interesse an Familienforschung führt zu einem ständig wachsenden Angebot von genealogischen Daten im Internet. Die Qualität der Informationsangebote ist höchst unterschiedlich; nicht selten sind die veröffentlichten Daten fehlerhaft. Solche Fehler erwecken durch gegenseitiges Zitieren ohne eindeutige Quellenangaben und Publikation auf unterschiedlichen Plattformen den Eindruck gesicherter Fakten. Wertvoll werden genealogische Daten aber erst, wenn sie gewissenhaft recherchiert und die Quellen korrekt dokumentiert sind. Im Idealfall sollten alle Daten außerdem von einem zweiten Forscher kontrolliert worden sein. Ich versuche diesen Anspruch für meine Datensammlung zu erfüllen, aber auch ich verwende gelegentlich Daten aus nicht selbst überprüften Primärquellen, weise in solchen Fällen aber den Ursprung solcher Informationen nach. Wenn Sie an einem vertiefenden, selbstverständlich kostenlosen Informationsaustausch interessiert sind, lade ich Sie herzlich ein, mit mir Kontakt aufzunehmen. 

Im Februar 2020 konnte die Dokumentation der Familie von Delft um 110 Personen aus den verschiedenen Familienzweigen des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts erweitert werden. Quelle dafür ist die heute im Stadtarchiv Mülheim/Ruhr befindliche Familienkartei. Sie ist eine Spezialität des Mülheimer Standesamtes, das bis nach dem 2. Weltkrieg für jedes Ehepaar eine Karteikarte im Postkartenformat anlegte und darauf für das jeweilige Ehepaar und dessen Kinder fortlaufend alle bekannten (auch auswärtigen) Beurkundungen nach Datum, Standesamt und Urkundennummer verzeichnete, um dadurch den direkten Zugriff auf die Originalurkunden der Standesämter ohne langwierige Suche zu ermöglichen. Im Laufe der Zeit entstand so eine Dokumentation, aus der die Zusammenhänge der einzelnen Zweige der Mülheimer Familien sehr übersichtlich hervorgehen. Für Genealogen eine ungemein wertvolle Quelle. 

Weitere nennenswerte Erkenntnisse sind vorerst nicht zu erwarten. Nach Dr. Sándor Rolf Krause schlummert zwar in den Mülheimer Grundbesitz- und Abgabenverzeichnissen ein Datenschatz, der uns noch einigen Aufschluss über die einzelnen Familienzweige und deren wirtschaftliche Verhältnisse geben kann, doch bis zu einer systematischen Erschließung dieser Quellen werden noch Jahre vergehen. Dr. Krause hat durch seine Übertragung der Kirchenbücher der Reformierten, Lutherischen und Katholischen Gemeinden Mülheims bis 1806 meine Recherchen in Archiven und Datenbanken enorm erleichtert. Er hat bei der Deutung der Quellenlage bis 1806 zahlreiche wertvolle Einzelhinweise gegeben, in deren Licht  vereinzelte Korrekturen der bisherigen von Delft-Stammfolge erfolgt sind. Außerdem hat Dr. Krause aus den Mülheimer Kirchenbüchern und Municipalitätsregistern zahlreiche Sterbedaten für Familienangehörige des 19. Jahrhundert zur Verfügung gestellt. Für die gute Zusammenarbeit - übrigens auch bei einigen anderen meiner genealogischen und regionalgeschichtlichen Veröffentlichungen - danke ich ihm an dieser Stelle ganz herzlich.