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Rosenstadt

Rosenstadt Angermund

Seit den dreißiger Jahren des 20. Jahrhunderts ansässige Gärtnereien brachten Angermund den schönen Beinamen "Rosenstadt" ein.

Die handgeschnitzten Straßenschilder mit der Rose erinnern daran. Sie gehen auf eine Idee des Künstlers Cornelis de Waal aus dem Jahre 1936 zurück; ihre Beibehaltung für alle Zukunft mußte Düsseldorf bei der Eingemeindung vertraglich garantieren. Auch wenn heute die Schilder nicht mehr von Hand geschnitzt, sondern auf einer CNC-gesteuerten Fräse von Michael Schneeloch hergestellt werden, sind sie für Angermund markante Wegweiser mit Flair.

Angermund ist auch heute noch der Düsseldorfer Stadtteil mit den meisten land- und forstwirtschaftlichen Flächen. Das Schloß Heltorf und sein von Maximilian Weyhe nach englischen Vorbildern gestalteter Park  mit seltenem Baum- und Rhododendronbestand sind von vielen Feldern, alten Bauernhöfen und weitläufigen Marken umgeben. Die durch den Abbau von Kies rund um Angermund entstandenen Baggerseen sind inzwischen weitgehend renaturiert und werden zum Teil als Badeseen genutzt. Angermund hat ein eigenes Flair und ist auch heute noch eine Idylle im Grünen, wie man schön auf dem Satellitenbild sehen kann.