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Rosenstadt

Rosenstadt Angermund

Seit den dreißiger Jahren des 20. Jahrhunderts ansässige Gärtnereien brachten Angermund den schönen Beinamen "Rosenstadt" ein.

Die handgeschnitzten Straßenschilder mit der Rose erinnern daran. Sie gehen auf eine Idee des Künstlers Cornelis de Waal aus dem Jahre 1936 zurück; ihre Beibehaltung für alle Zukunft mußte Düsseldorf bei der Eingemeindung vertraglich garantieren. Die markanten Angermunder Wegweiser werden heute von der Werkstatt für angepasste Arbeit (WfaA) gefertigt.

Angermund ist auch heute noch der Düsseldorfer Stadtteil mit den meisten land- und forstwirtschaftlichen Flächen. Das Schloß Heltorf und sein von Maximilian Weyhe nach englischen Vorbildern gestalteter Park mit seltenem Baum- und Rhododendronbestand sind von vielen Feldern, alten Bauernhöfen und weitläufigen Marken umgeben. Die durch den Abbau von Kies rund um Angermund entstandenen Baggerseen sind inzwischen weitgehend renaturiert. Angermund hat zwar längst keinen dörflichen Charakter mehr, liegt aber mitten im Grünen, wie man schön auf dem Satellitenbild sehen kann.