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Angermunder Maler und Motive

Unter diesem Titel zeigte der Angermunder Kulturkreis vom 26. Oktober bis 11. November 2012 eine vielbeachtete Ausstellung im Bürgerhaus mit etwa 70 Gemälden, Aquarelle, Zeichnungen und Grafiken aus Privatbesitz.

Die Idee zur der von Michael Steinhoff kenntnisreich organisierten Ausstellung entstand, als er das Aquarell "Eingang von Angermund" von Cornelis de Waal erwerben konnte. Ich hatte den Vorbesitzer an den Angermunder Kulturkreis verwiesen, als er sich auf Grund meiner Internetseite Ende 2011 zuerst bei mir meldete.

Steinhoffs Ausstellungskonzept läßt das historische Angermund für die Besucher lebendig werden. Die Bilder zeigen eindrucksvoll die Veränderung des Ortsbilds in den letzten 100 Jahren. War Angermund zu Beginn des 20. Jahrhunderts noch ein richtiges Dorf, so ist Düsseldorfs nördlichster Stadtteil heute vor allem bevorzugtes Wohngebiet.


 

 

Die Häuser auf de Waals Aquarell von 1920 sind längst verschwunden. Des Künstlers eigenes Haus wurde erst 2011 abgerissen. Jetzt steht der Abbruch des Kamp-Hauses bevor. So entstehen weitere Lücken im Bestand historischer Gebäude auf der Graf-Engelbert-Straße. Durch die Umgestaltung der Angermunder Straße sowie die Maßnahmen zum Hochwasserschutz der Anger hat sich das Ortsbild in jüngster Zeit weiter stark verändert. Diese Entwicklung sehen viele Angermunder mit Bedauern und Skepsis. Vielleicht hat die Ausstellung Impulse für die Entwicklung eines Planungskonzepts für Angermund gegeben.

Die beginnendende öffentliche Diskussion fordert den Schutz der historischen Baussubstanz, soweit das nocht nicht geschehen ist. Die weitere Versiegelung land- oder forstwirtschaftlicher Flächen und die Ausweisung von Neubaugebieten (z.B. nördliche Angermunder Straße) muss verhindert werden. Nur so kann Angermund seine Identität erhalten. Erfreulicherweise vertritt auch die Bezirksvertretung 5 diese Ansicht. Durch die Berichterstattung in der Lokalpresse müssen Rat und Verwaltung der Stadt Düsseldorf das Thema demnächst behandeln. Die Angermunder werden die Diskussion aufmerksam begleiten.     

 

 

 

Hier eine kleine Presseschau zur Ausstellung:

Lokalkurier 27.09.2012

Rheinische Post 09.10.2012

Rheinische Post 26.10.2012

Lokalkurier 25.10.2012

Lokalkurier 08.11.2012

Rheinische Post 09.11.2012

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